Mein Name ist Jannis Nekrep. Bereits seit 6 Jahren fotografiere ich Portraits, Events, Hochzeiten und vieles mehr.
2024 habe ich meine Ausbildung auf der Graphischen in Wien abgeschlossen und mein Praktikum als zweiter Hochzeitsfotograf bei "Melanie Nedelko" angefangen. Nebenbei habe ich auch noch selbst Events und Hochzeiten fotografiert, genauso wie Social Media Content bearbeitet.
Anfangs wollte ich immer Videos machen als Kind, wodurch ich mich gleichzeitig auch mit Fotografie beschäftigt habe und es dann über die Jahre eher in Richtung Fotos ging.
Am zufriedensten bin ich mit meiner Arbeit wenn die Kunden mir ein gutes Feedback geben und zufrieden mit meinen Bildern sind.
So früh wie möglich, um noch einzelne dinge mit dem Fotografen abzuklären. Ich würde sagen am besten 1 Monat davor aber es passt auch 2 Wochen davor zum Beispiel, wenn der Terminkalender nicht zu voll ist und man noch genug Zeit zum besprechen hat.
Ein gutes Foto ist für mich, wenn der Moment und das Gefühl, das gerade da war, im Bild spürbar bleiben. Ich merke es oft schon direkt beim Fotografieren – wenn das Bild schon in der Kamera gut aussieht und man dieses Gefühl hat, das war's jetzt. Bei Hochzeiten erlebe ich das oft gemeinsam mit anderen Fotograf:innen vor Ort – wenn wir uns beide im selben Moment ansehen und wissen: das war ein gutes Bild.
Dass ich echte, emotionale Momente einfangen und für Menschen für immer festhalten kann. Besonders bei Hochzeiten und Events ist das etwas Besonderes – diese Augenblicke passieren nur einmal, und ich darf dabei sein und sie sichtbar machen.
Hochzeiten und Events leben von echten, unwiederholbaren Momenten. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Blick, das erste Lachen oder die Umarmung nach dem Jawort. Genau das macht es für mich spannend – ich muss präsent sein, aber gleichzeitig unauffällig, damit diese Momente echt bleiben und nicht gestellt wirken.
Kleine Reaktionen im Hintergrund, ein Blick zwischen zwei Personen, das Licht, das sich gerade für ein paar Sekunden perfekt verändert. Als Profi lernt man, diese Details vorauszusehen und im richtigen Moment abzudrücken, bevor sie wieder vorbei sind.
Durch den Austausch mit alten Klassenkolleg:innen von der Graphischen in Wien, viel durch YouTube-Videos und inzwischen auch stark über Instagram, wo viele Fotograf:innen ihre Arbeitsweise zeigen. Ich schaue mir gerne an, wie andere an Aufgaben herangehen, und probiere neue Ansätze dann selbst aus.
Ich möchte genau das Gefühl transportieren, das ich in dem Moment selbst gespürt habe. Wenn jemand später mein Bild ansieht, soll er oder sie diese Emotion nachempfinden können, so wie sie wirklich da war.
Ich fotografiere meistens mit Canon, hauptsächlich mit 35mm und 50mm Objektiven – die geben mir die perspektivische Nähe, die ich für Momentaufnahmen brauche. Für weitere Szenen oder Locations greife ich auch gerne zu meinem 20mm.
Sehr wichtig, aber nicht alles. Ich achte zuerst darauf, was technisch passen muss – Licht, Einstellungen, Komposition – und erst danach lasse ich mein Gefühl für den Moment mit reinspielen. Beides zusammen macht für mich ein wirklich gutes Bild aus.
Ich habe sehr viele Leute und Firmen direkt angeschrieben, bis sich die ersten gemeldet haben. Danach hat sich das Ganze fast von selbst weiterentwickelt – aus diesen ersten Kontakten sind neue Aufträge und Empfehlungen entstanden.
Ich bearbeite eher einfach und zurückhaltend mit Lightroom und Photoshop. Mir ist wichtig, dass die Bilder realistisch bleiben – ich spiele nicht stark mit Farben herum, sondern will, dass das Ergebnis noch echt und natürlich aussieht.
Versuch bei Events und Hochzeiten so unauffällig wie möglich zu sein und nicht im Vordergrund zu spielen – dann entstehen die echtesten Momente. Und generell: Sei nicht zu arrogant, wenn du Leute ansprichst oder Kontakte knüpfst. Das hilft nicht nur beim Fotografieren, sondern auch dabei, Aufträge zu bekommen.
Ich würde sagen: in eine gute Ausbildung, weil man dort nicht nur das Handwerk lernt, sondern auch wertvolle Kontakte knüpft, die einem später weiterhelfen. Und ganz praktisch: in die erste richtige Kamera und ordentliches Licht – das ist die Basis, auf der alles andere aufbaut.
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